Kindermedien im Kontakt mit Jenseitigen - Neue Forschungsfelder

Direkt zum Seiteninhalt

Kindermedien im Kontakt mit Jenseitigen

unsichtbare Spielkameraden
Kinder nehmen Jenseitige wahr und kommunizieren mit ihnen
 
Kinder können, wie erwachsene Medien, in Kontakt mit Verstorbenen sein, sie als Erscheinungen wahrnehmen und mit diesen kommunizieren.

Wie kann das sein?
 
Die lange Antwort:
 
Wenn man die breite Palette paranormaler Phänomene des Menschen überblickt, zeigt sich, dass diese Phänomene besonders dann auftreten, wenn das Gehirn bzw. das Bewusstsein nicht oder nicht „normal“ – im Wachbewusstsein – funktionieren. Man spricht dann üblicherweise von einem geänderten Bewusstseinszustand, in dem nach einer verbreiteten Hypothese das Gehirn nicht mehr in der Lage ist, Wechselwirkungen mit jenseitigen Welten zu unterdrücken (Filtertheorie). Das lässt sich beobachten bei
 
  • Nahtoderfahrungen
  • Psychischen Medien in Trance
  • Rückführungen in Hypnose
  • Träumen im Schlaf
  • Kindern, deren Gehirne noch in der Frühphase der Entwicklung sind.
 
Bei Kindern zeigen sich paranormale Leistungen, indem sie
 
  • sich an ein früheres Leben nachweislich richtig erinnern
  • den Beruf des früheren Lebens nachspielen
  • typische Verhaltensweisen der früheren Person zeigen
  • Erscheinungen sehen
  • mehrheitlich gleichartiges aus dem Zwischenleben berichten.
 
Die kurze Antwort:
 
Kindliche Gehirne in der Frühphase der Entwicklung befinden sich in einem „geänderten Bewusstseinszustand“, der Fähigkeiten mit sich bringt, die man von Medien kennt, die mit Verstorbenen kommunizieren.
 
Dafür werden im Folgenden Beispiele aufgeführt.
 
Diese Kontakte sind nur kurz und nur einmalig- oder mehrmals in geringer Anzahl. Sie sollen getrennt von Spielen betrachtet werden, die Kinder mit Jenseitigen zu haben scheinen, die für Erwachsene unsichtbar sind.
1. Verstorbener Schüler erscheint 2 Jahre nach seinem Tod einer späteren Mitschülerin und wird identifiziert

Belinda, eine in London lebende Schauspielerin und Autorin, erzählte der Buchautorin Cassandra Eason folgendes (Eason 2005):
 
„Als Kind litt ich so stark unter Asthma, dass ich auf ein Internat für Asthmatiker geschickt wurde. Mit acht Jahren schlief ich dort in einem Vierbettzimmer für Mädchen. Einmal wachte ich auf und sah einen Jungen am Fußende meines Bettes sitzen. Er lächelte mich an. Hinter dem Jungen saß ein älterer Mann in einem Sessel, einem Sitzmöbel, das es in Wirklichkeit nicht gab.
 
Ich setzte mich auf; der Junge lächelte weiter. Mir wurde klar, dass er kein Junge war, der diese, meine Schule besuchte. Ich schrie und schrie und rannte ins benachbarte Badezimmer. Mein Schreien weckte die ganze Schule (etwa 20 Kinder) auf sowie die Schulleiterin, die Nachtdienst hatte und deshalb in der Schule, im Dienstzimmer schlief. Sie kam ins Badezimmer zu mir, beruhigte mich und sagte mir, dass kein Junge im Zimmer sei.
 
Jahre später, als ich in meinen Zwanzigern war, traf ich meine ehemalige Schulleiterin wieder und erinnerte sie an den Vorfall. Sie erzählte mir, was sie damals nicht sagen konnte: dass zwei Jahre zuvor ein kleiner Junge in meinem Schlafsaal gestorben war.
 
Sie zeigte mir ein Foto der Schulkinder aus der Zeit, als der Junge noch zur Schule ging. Ich zeigte auf den Jungen, der mir erschienen war. Sie bestätigte mir daraufhin, dass dies der Junge war, der kurz nach der Aufnahme des Fotos gestorben war und mir zwei Jahre später erschienen war. Ihr war damals schon bewusst, dass ich seinen Geist gesehen hatte.
 
Vor einigen Jahren besuchte ich die Schule und wurde von einer Lehrerin herumgeführt. Ich erwähnte mein Erlebnis, und sie bestätigte, dass es Sichtungen des Jungen gegeben hatte, der Schulleiter sich jedoch geweigert hatte, sich solchen Unsinn anzuhören, und so wurde alles verschwiegen.“
 
Wer der ältere Mann war, blieb ungeklärt.
 
Mein Kommentar
 
Es bleibt bei einem einmaligen Ereignis einer Geister-Erscheinung. Eine Ein- oder zweiseitige Kommunikation findet nicht statt. Eine Erklärung dafür, warum der verstorbene Junge gerade Belinda erschienen ist, gibt es nicht: Besondere Begabung von Belinda? Das gleiche Bett?, Ein Jahrestag?
 
Der Fall ist perfekt gelöst. Man weiß, wer als Verstorbener erschienen ist. Ein Motiv für das Erscheinen wird nicht angedeutet. Es dürfte kaum bei Belinda gelegen haben, weil sie anfänglich nichts von dem Jungen wusste.
 
Quelle:
Eason, Cassandra (2005) Psychic Power of Children and how to deal with it, quantum, Foulsham, Berkshire, England, London, New York, ISBN: 0-572-03061-4, S. 36-37
2. Vierjähriger übermittelt eine Botschaft seines verstorbenen Großvaters an dessen Tochter

Eine meiner schönsten Erfahrungen machte ich, schreibt die Autorin Goode, als mein Sohn vier Jahre alt war (Goode 2010). Er kam zu mir und sagte:
 
„Mama, ich habe mich gerade mit einem ganz lieben Mann unterhalten.“
 
Da nur wir beide im Haus waren, fragte ich:
 
„Na, wer war das denn? Erzähl mir von ihm.“
 
„Ich weiß nicht, wie er heißt, aber er hat gesagt, ich soll dir ausrichten, dass es ihm leid tut, dass er sich nicht von dir verabschieden konnte.“
 
Ich sagte:
 
„Bist du sicher, dass du nicht weißt, wer er ist?“
 
„Nein, aber ich weiß, wo es ein Bild von ihm gibt.“
 
Mein Sohn zeigte mir nun ein Foto von meinem Vater. Er war gestorben, als ich dreizehn war. Man hatte ihn ins Krankenhaus gebracht, er war ins Koma gefallen, und ich hatte mich nie von ihm verabschieden können.
 
Mein Kommentar
 
Der verstorbene Kommunikator wird mittels eines Bildes identifiziert. Er agiert aus eigenem Antrieb und hat ein Motiv für sein Handeln. Das kennzeichnet ein lebendes Wesen bzw. eine überlebende Seele.
 
Es bleibt ein einmaliges Erlebnis; kein Spiel mit einem unsichtbaren Verstorbenen.
 
 
Quelle:
Goode, Caron B. (2010) Kids Who See Ghosts / How to Guide Them Through Fear, Weiser Books, San Francisco, CA, ISBN: 978-1-57863-472-9, S. 31
3. Verstorbene Großmutter zeigt sich als Beschützerin ihrer Enkeltochter

Hannah aus Ayrshire in Schottland berichtet folgendes (Eason 2005):
 
„Als ich neun Jahre alt war, wachte ich eines Nachts auf, besorgt wegen anstehenden Prüfungen und eines Projekts, das ich für die Schule erledigen musste. Eine Frau, etwa 1,54m groß, in altmodischer Kleidung, stand hinter der Tür. Sie wirkte sehr real und greifbar, hatte jedoch dunkle Haut und dunkle Augen, während unsere Familie größtenteils sehr hellhäutig und blauäugig war. Sie sagte mir, ich solle mir keine Sorgen machen und alles werde gut, da sie auf mich aufpassen würde, weil sie meine Großmutter sei.“
 
„Ich hatte überhaupt keine Angst, weil mein Zimmer wunderbare warm war. Meine Prüfungen verliefen gut, ebenso wie mein Projekt, und ich hatte das Gefühl, von jenseits umsorgt und beschützt zu werden.“
 
„Als ich 16 war, sah ich zum ersten Mal ein Foto meiner Großmutter, der Mutter meines Vaters. Sie war gestorben, als mein Vater nur 22 Jahre alt war. Wir hatten keine Fotos von ihr. Ich hatte sie natürlich nie zu Lebzeiten gesehen. Das Foto zeigte die Frau, die ich vor all den Jahren als Geist oder Erscheinung gesehen hatte: dunkelhäutig und mit dunklen Augen, in Kleidung, die derjenigen ähnelte, in der ich sie vor all den Jahren gesehen hatte. Als ich das Bild sah, kamen mir die Tränen.“
 
Mein Kommentar
 
Konnte man die dunkle Haut und die dunklen Augen auf dem (vermutlich) schwarz-weißen Foto erkennen? War das Erinnerungsbild von der Sichtung nach vielen Jahren noch so präsent, dass die Person auf dem Foto eindeutig identifiziert werden konnte? Mit solchen Fragen ohne Antworten würden Kritiker Zweifel an der Geschichte zu sähen versuchen, um sie nicht als Erscheinung einer verstorbenen und den Tod überlebenden Großmutter anerkennen zu müssen.
 
Eine einleuchtende Erklärung ohne Jenseitsbezug, mittels außersinnlicher Wahrnehmung, will mir jedoch nicht einfallen. Daher akzeptiere ich die Deutung, wonach die verstorbene Großmutter sich als Beschützerin ihrer Enkeltochter zeigte.
 
Quelle:
Eason, Cassandra (2005) Psychic Power of Children and how to deal with it, quantum, Foulsham, Berkshire, England, London, New York, ISBN: 0-572-03061-4, S. 41
4. Vierjähriger sieht seine verstorbene Urgroßmutter und beschreibt sie unverwechselbar

Sadie, die in Yorkshire, England, lebt, hat einen Sohn Lewis. Sie berichtet der Autorin Eason (Eason 2005) folgendes:
 
An einem Sonntag, als Lewis vier Jahre alt war, besuchten mein Mann Glenn, Lewis und ich David, den Großvater meines Mannes. Seine Frau Jayne, Lewis’ Urgroßmutter, war bereits gestorben. Sie hatte Lewis vor ihrem Tod nur ein einziges Mal gesehen, als er noch ein Säugling war.
 
Lewis spielte auf dem Boden im Wohnzimmer.
 
„Wo ist die Dame hin?“, fragte er plötzlich. „Da saß eine Dame mit dunklen Haaren.“
 
Er starrte auf den Stuhl, auf dem Glens Großmutter immer saß.
 
Als wir nach Hause kamen, fragten wir ihn nach der Dame.
 
„Sie hatte dunkles, lockiges Haar, eine große Brille und ein Mal am Hals“, erzählte er uns.
 
Jayne hatte eine große Brille getragen, hatte dunkles, lockiges Haar und ein dunkles Muttermal, das an ihrem Hals sehr auffällig war.
 
„Sie hatte ihre Hände so ausgestreckt“,
 
sagte Lewis und streckte seine Hände so aus, wie seine Urgroßmutter ihn als Säugling gewiegt hatte.
 
Lewis hatte noch nie ein Foto von Jayne gesehen. Die vorhandenen Fotos befanden sich in Familienalben, die man ihm nie gezeigt hatte.
 
Mein Kommentar
 
Hier behauptet das Kind nicht, mit einer nicht näher beschriebenen Person zu kommunizieren, sondern es beschreibt die Unsichtbare so, dass sie (vor allem wegen des Muttermals) eindeutig identifiziert werden kann. Und das, obwohl Lewis seine Urgroßmutter nur als Säugling gesehen hatte. Konnte er sich mit vier Jahren noch an das Aussehen der alten Dame so gut erinnern, dass er sie in vier Merkmalen beschreiben konnte?
 
Das halte ich für unwahrscheinlich und glaube, dass man aus seinem Verhalten („Wo ist die Dame hin?“) schließen kann, eine Erscheinung gesehen zu haben, die er beschreiben konnte.
 
Die Erscheinung agiert allerdings nicht, so dass die Überlebenshypothese hier nicht klar bestätigt wird.
 
 
Quelle:
Eason, Cassandra (2005) Psychic Power of Children and how to deal with it, quantum, Foulsham, Berkshire, England, London, New York, ISBN: 0-572-03061-4, S. 42
5. Verstorbener Großvater gibt genau an, wo ein gestohlenes Auto zu finden ist.

Rosanne aus Shropshire, England, erzählte der Autorin Eason (Eason 2005), dass ihr Sohn Nicklas drei Jahre alt war, als ihr Vater, Nicklas’ Großvater, verstarb. Drei Jahre später, mit sechs Jahren, fing der Junge an, von seinem „Beschützer“ zu sprechen – so nannte er seinen Großvater.
 
Rosanne erzählte weiter: „Manchmal zog sich Nicklas in eine Ecke zurück und fing an, mit seinem Großvater zu sprechen, der offenbar als sein Schutzengel fungierte.“
 
Dann wurde Rosannes Auto gestohlen.
 
„Nicklas kam zu mir in den Garten und sagte, sein Beschützer wisse, wo das Auto sei. Er lief immer wieder über den Rasen, sprach offenbar ins Leere, lauschte und kam dann zu mir zurück.“
 
„Er sagte, es gäbe zwei Brücken und das Auto stünde an der ersten Brücke. Nicht weit entfernt befänden sich viele Geschäfte. Manchmal seien wir dorthin gefahren, um ein Picknick zu machen. Es gäbe dort eine besondere Kirche, die ich schon einmal besucht hatte. Als ich mehrere Orte vorschlug, wurde Nicklas ungeduldig und sagte, ihr gestohlenes Auto sei dort, wo Autos über und unter den Brücken hindurchfahren. Ich schrieb das einer überbordenden Fantasie zu.“
 
„Als das Auto gefunden wurde, stand es auf einer Auffahrt direkt neben einer Schnellstraße. In der Nähe befanden sich zwei Brücken. Das Auto stand bei der ersten Brücke. Ein paar Meilen weiter zurück lagen das Telford-Einkaufszentrum und der Park, wo wir ein paar Mal gepicknickt hatten. Nicht weit rechts davon befand sich die spiritistische Kirche, die ich seit dem Tod meines Vaters ein paar Mal besucht hatte. Aber woher wusste Nicklas das?“
 
Mein Kommentar
 
Hellsicht als Deutung kann nicht überzeugen, weil damit nicht erklärt werden kann, warum Nicklas wiederholt ins Leere und von seinem Beschützer spricht. Man müsste Nicklas ergänzend unterstellen, einen Kontakt mit seinem Großvater zu simulieren. Aber wozu?
 
Dass Nicklas tatsächlich mit Verstorbenen, speziell seinem verstorbenen Großvater, sprach, müssen wir ihm bzw. seiner Mutter glauben. Es gibt keinen Beleg dafür. Sein verhalten legt diese Deutung aber sehr nahe. Die Genauigkeit der Angaben zum gestohlenen Auto ist bemerkenswert.
 
 
Quelle:
Eason, Cassandra (2005) Psychic Power of Children and how to deal with it, quantum, Foulsham, Berkshire, England, London, New York, ISBN: 0-572-03061-4, S. 39
6. Urgroßmutter wacht über den Mittagsschlaf der Urenkelin

Die achtzehn Monate alte Sydney lebte mit ihren Eltern in einem alten viktorianischen Haus. Sie sprach wiederholt von
 
„der Dame“.
 
Ihre Mutter erzählt (Hart 2003):
 
„Wenn wir in ihr Zimmer gehen, um sie aus ihrem Mittagsschlaf zu wecken, macht sie, sobald sie aufwacht, shhhhhh! und legt den Finger auf die Lippen. Sie sagt ‚Dame!‘, während sie zu einem kleinen Schaukelstuhl in ihrem Zimmer blickt. Ihre Augen folgen dem Hin- und Her-Schwingen, obwohl ich nicht sehen kann, dass der Sessel sich bewegt. Sydney hat überhaupt keine Angst. Die Dame sitzt offenbar bei ihr im Zimmer, während sie schläft.“
 
„Neulich“, fährt Sydneys Mutter fort, „räumte Fran – eine Angestellte und Freundin – einige Fotos von ihrem Schreibtisch weg. Ein Bild von Lydia Hicks fiel auf den Boden. Sydney ging hinüber, zeigte darauf und sagte ganz aufgeregt:“
 
‚DAME!!!!!!‘
 
„Das Bild zeigte ihre Urgroßmutter, die in diesem Haus gelebt hatte und dort gestorben war, zwanzig Jahre bevor Sydney geboren wurde.“
 
Mein Kommentar
 
Wie in vielen anderen Fällen hilft ein Foto, die Identität der Erscheinung festzustellen. Diese erscheint nicht nur einmalig, bleibt aber inaktiv, und ist daher keine Spielkameradin.
 
 
Quelle:
Hart, Tobin (2003) The Secret Spiritual World of Children, Inner Ocean Publ., Makawao, Maui, ISBN: 1-930722-19-2, S. 133
7. Urgroßvater und sein Hund begleiten Urenkel in seiner schweren OP

Jayne, die Mutter von Sam, schickte der Autorin Newcomb folgenden Bericht (Newcomb 2011):
 
Mein kleiner Sam hatte einen schwierigen Start ins Leben, da er unter einigen lebensbedrohlichen Allergien litt. Als er drei Jahre alt war, hatte er mit seinem Ellbogen große Probleme und musste operiert werden. Es war schlimm, denn er reagierte so empfindlich auf die Narkose, dass er einen Kollaps erlitt und mehrmals wiederbelebt werden musste. Wir hatten große Angst um ihn. Die Ärzte befürchteten, dass er einen septischen Schock erlitten hatte und sein Arm amputiert werden müsste.
 
Als Sam von seiner zweiten Operation aufwachte, drehte er sich zu mir und sagte:
 
„Mami, es ist in Ordnung, ein alter Mann mit komischen Haaren und einem gelben Hund hat sich um mich gekümmert. Der Mann sagte zu mir: ‚Komm her, Sam, setz dich zu mir und warte ein bisschen.’ “
 
Meine Mutter und meine Schwester waren damals dabei und wir sahen uns nur an und wussten genau, wen er beschrieben hatte. Aber niemand sagte etwas dazu. Glücklicherweise hat sich Sam wieder vollständig erholt und nach sechs Wochen Kranken­hausaufenthalt ging es ihm gut genug, um nach Hause kommen zu können.
 
Eines Tages sahen wir ein paar alte Familienfotos durch und Sam wurde ganz aufgeregt. Er drehte sich zu mir um und sagte:
 
„Mami, das ist der Mann, der sich im Krankenhaus um mich gekümmert hat, und das ist der Hund.“
 
Sam hatte meinen lange verstorbenen Großvater und den gelben Labrador erkannt, mit dem ich aufgewachsen war.
 
Mein Großvater hat damals sicherlich auf ihn aufgepasst, da habe ich keinerlei Zweifel.
 
Mein Kommentar
 
Die Erscheinung wird hier nicht im Alltagsbewusstsein gesehen, sondern in der Bewusstlosigkeit der Narkose (geänderter Bewusstseinszustand). Bemerkenswert ist, dass Sam seinen Urgroßvater und dessen Hund, die er beide zu deren Lebzeiten nicht gekannt hat, in der Narkose nicht nur schemenhaft, sondern so genau gesehen haben muss, dass er beide auf den Fotos erkennen konnte.
 
Wie in vielen anderen Fällen helfen auch hier Fotos, die Identität der Erscheinung festzustellen.
 
 
Quelle:
Newcomb, Jacky (2011) Angel Kids / Die medialen Erfahrungen unserer Kinder, Amra, Hanau, ISBN: 978-3-939373-22-3, S. 87
Zurück zum Seiteninhalt