unterbliebene und misslungene Abtreibungen
Abgänge und Abtreibungen
In vielen der Berichte über Schwangerschaftsabbrüche wird nichts darüber gesagt, welche Nachwirkungen auftreten können und wie und was die Seele empfunden hat,
a) bei einem nur beabsichtigten, aber unterbliebenen Abtreibungsversuch, oder
b) bei einem tatsächlich ausgeführten Abtreibungsversuch (misslungene Abtreibung) oder
c) bei einer Abtreibung
Das kann den Anschein erwecken, als gäbe es keine Probleme. Die 4 folgenden Beispiele (Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3, Beispiel 4) zeigen, dass sogar beabsichtigte, aber gar nicht zustande gekommene Abtreibungen Nachwirkungen hervorrufen können.
1. Erzwungene Geburt statt gewünschter Abtreibung hat auch Nachwirkung
Dr. Verny zitiert den Fall einer schwangeren Mutter, die eine Abtreibung wollte, das Kind aber auf Drängen des Vaters widerwillig zur Welt brachte. Nach der Geburt weigerte sich ihr Baby Kristina, eine Bindung zu ihrer Mutter aufzubauen oder von ihr gestillt zu werden, obwohl sie andere Frauen nicht ablehnte (Verny 1981).
- Wie hat es sich angefühlt, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
Keine Angabe. - Wer oder was veranlasste es, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
Der Vater. - Hat die Geburt unter Zwang oder die unterbliebene Abtreibung Nachwirkungen im Jenseits oder im nächsten Leben?Nachwirkungen in der Beziehung zur Mutter.
Literatur:
Verny, Thomas, and John Kelly (1981) The Secret Life of the Unborn Child: How You Can Prepare Your Baby for a Happy, Healthy Life, Dell, New York, S. 77
2. Kind erinnert sich an mehrere Versuche seiner Mutter, ihn abzutreiben.
Der deutsche Autor Dietrich Bauer zitiert den Fall eines 3-jährigen Jungen, der keine vertrauensvolle Beziehung zu seiner Mutter aufbauen konnte.
Als dieser hohes Fieber und einen „Fiebertraum” hatte, d. h. während eines durch sein Fieber verursachten veränderten Bewusstseinszustands, behauptete er, seine Mutter habe ihn „wiederholt zurück ins Wasser gestoßen”. Wie sich herausstellte, hatte seine Mutter vor seiner Geburt bereits mehrere Abtreibungen gehabt, und mehrmals versucht, auch ihn abzutreiben (Bauer 1999).
Weitere Beispiele bei Carman (Carman 2019, S. 148-150)
- Wie hat es sich angefühlt, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
Keine Angabe. - Wer oder was veranlasste es, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
Die Mutter. - Hat die Geburt unter Zwang oder die unterbliebene Abtreibung Nachwirkungen im Jenseits oder im nächsten Leben?Keine vertrauensvolle Beziehung des Kindes zur Mutter.
Literatur:
Bauer, Dietrich, Max Hoffmeister, and Hartmut Gorg (1999) Gespräche mit Ungeborenen: Kinder kündigen sich an, Urachhaus, Stuttgart, S. 78
Carman, Elisabeth; Carman, Neil (2019) Babies are Cosmic / Signs of Their Secret Intelligence, Pregnancy & Childbirth/Parenting BabiesAreCosmic.com, ISBN: 978-0-9600713-0-2, S. 149
3. Die Art des Abtreibungsversuchs seiner Mutter in Hypnose richtig erinnert.
Das Beispiel zeigt, dass auch Erwachsene Nachwirkungen eines Abtreibungsversuchs spüren können. Es geht um die Heilung des Psychiaters Dr. Graham Farrant, einem Pionier der Säuglings- und Fötalpsychologie (Farrant 1986). Durch mehrere Monate andauernde Primärtherapie-Sitzungen (Urschreitherapie nach Arthur Janov, Ende der 1960er-Jahre entwickelt) erlebte Dr. Farrant seine Erfahrungen im Mutterleib und den Abtreibungsversuch seiner Mutter erneut (oder war es Telepathie?). Er konfrontierte seine 79-jährige Mutter mit seiner Erinnerung. Er berichtet:
„Meine Mutter und ich hatten nie eine enge Beziehung, wie man sie bezeichnen würde.“
„1927 war sie ein Model – sehr gesellig, extravagant, theatralisch und kokett, mit einer schlanken Figur. Als ich auf die Welt kam, veränderte sich ihre Figur. Es war das Ende der Weltwirtschaftskrise, und sie entschied, dass es für alle besser wäre, wenn ich nicht da wäre. Also nahm sie eine Menge Tabletten und stieg in ein heißes Bad. Genau das habe sie getan, sagte ich zu ihr. Sie brach in Tränen aus und sagte, dass ich das unmöglich wissen könne. Sie hatte es nicht einmal meinem Vater erzählt.“
„Das ermöglichte es uns, eine Beziehung aufzubauen. Vor ihrem Tod fühlten wir uns wirklich sehr nahe.“
- Wie hat es sich angefühlt, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
Keine Angabe dazu. - Wer oder was veranlasste es, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
Die Mutter. - Hat die Geburt unter Zwang oder die unterbliebene Abtreibung Nachwirkungen im Jenseits oder im nächsten Leben?Es kam keine enge Beziehung zur Mutter zustande.
Literatur:
Farrant, Graham (1986) Cellular Consciousness. Keynote Address, 14th IPA Convention (August 30, 1986). http://www.primal-page.com/gfarrant.htm.
4. Erfolgloser Abtreibungsversuch kann beim Kind in Erinnerung bleiben und Folgen nach sich ziehen
Der klinische Psychologe Andrew Feldmar, PhD, fasst aus der Beobachtung von vier britischen Jugendlichen zu den Folgen früher Prägungen folgendes zusammen (Mall 1979):
Ein erfolgloser Abtreibungsversuch kann vom Kind (unbewusst) in Erinnerung bleiben und viel später durch wiederholte und erfolglose Selbstmordversuche wiederholt werden.
Sogar die Art des Selbstmords spiegelt die Art der Abtreibung wider (d. h., wenn die Mutter mechanische Mittel einsetzte, tat das Kind dies ebenfalls; wenn die Mutter Chemikalien einsetzte, versuchte das Kind eine Überdosis).
Die Zeitspanne zwischen den beiden Ereignissen kann 30 Jahre oder mehr betragen. Weder Mutter noch Kind stellen eine Verbindung her. Bis sie danach gefragt wird, hat die Mutter möglicherweise niemandem von ihrem früheren Abtreibungsversuch erzählt, am wenigsten ihrem Kind (Carman 2019).
Sobald diese Verbindung hergestellt ist, ist das inzwischen erwachsene Kind von dem Zwang befreit, die Erinnerung zwanghaft ausleben zu müssen. Was wie Wahnsinn erschien, entpuppt sich nun als quälende Erinnerung (Mall 1979).
- Wie hat es sich angefühlt, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
Keine Angabe. - Wer oder was veranlasste es, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
z. B. die Mutter. - Hat die Geburt unter Zwang oder die unterbliebene Abtreibung Nachwirkungen im Jenseits oder im nächsten Leben?Nachwirkung in Form gestörter Beziehung des Kindes zur Mutter, die den Abtreibungsversuch veranlasst oder zugelassen hat, bis hin zu Selbstmordversuchen der Kinder. In Fall 1 genügte schon die Absicht der Mutter, eine Abtreibung nur zu wollen, für eine Nachwirkung in Form gestörter Beziehung des Kindes zur Mutter..
Literatur:
Carman, Elisabeth; Carman, Neil (2019) Babies are Cosmic / Signs of Their Secret Intelligence, Pregnancy & Childbirth/Parenting BabiesAreCosmic.com, ISBN: 978-0-9600713-0-2, S. 149
Mall, David; Walter P' Watts (editors) (1979) The Psychological Aspects of Abortion. Washington, D.C.: University Publications of America, Inc., S. 21.
5. Amerikanische Mutter erinnert sich an den Prozess ihrer Inkarnation einschließlich Abtreibungsversuch
Kendra, die amerikanische Mutter dreier Kinder hatte versucht, als sie selbst erst zwei bis drei Jahre alt war, ihrer Mutter von ihren vorgeburtlichen Erinnerungen zu erzählen. Aber diese tat das als Träume ab, wollte es nicht hören und so sind ihr die Erinnerungen nur noch unscharf gegenwärtig.
Sie erinnert sich aber noch, (im Jenseits) gefragt worden zu sein, ob sie zu ihrer Mutter als deren Tochter gehen will. Diese brauche sie als Tochter. Sie stimmte zu, es gab ein blaues Licht, und sie befand sich dann über ihrer Mutter im Raum. Die Mutter schlief neben einem Mann, der für sie nicht wichtig war. Irgendwie ist sie dann in den Körper ihrer Mutter „hineingeblitzt“ worden. Von dort hat sie einige wenige Erinnerungen. Sie erinnert sich, dass sie in ihr war, es dort warm war, und vor ihr ein orange-roter Schimmer lag. Es fühlte sich an, als stünde dort die Zeit still. Ihre Mutter war glücklich, dass sie da war.
Ihr Vater versuchte, die Mutter zu einer Abtreibung zu zwingen, schleppte sie sogar zur Klinik und schlug sie, bis sie ohnmächtig wurde. Sie weiß aber, dass sie sich sicher fühlte, jetzt hier sein sollte und die Abtreibung nicht stattfinden würde. Sie erinnert sich auch an den Stress, der daher rührte, vom Vater nicht gewollt zu sein.
Die obige Aussage, wonach Kendras Mutter, Kendra als Tochter brauche, bestätigte sich später: Ihre Mutter nahm starke Drogen, bis sie herausfand, dass sie in der sechsten Woche mit Kendra schwanger war; dann hörte sie mit allem auf und änderte ihr Leben komplett. Sie sagte, sie habe so viel von Kendra gelernt; wenn sie etwas verstehen muss, fragt sie die Tochter einfach und bekommt es erklärt.
Kommentar
Bemerkenswert finde ich, dass sich eine, wenn nicht „die“, Lebensaufgabe für Kendra – nämlich für ihre Mutter da zu sein – durch deren Umschwung in der Lebensführung bestätigt. Dazu gehört auch, dass der Abtreibungsversuch nicht stattfand. Andernfalls hätte Kendra nicht helfen können.
Man kann Kendra nicht unterstellen, sie habe die Geschichte mit dem Wissen um den späteren Gang der Dinge nachträglich konstruiert. Schließlich hatte sie die Erinnerungen schon als Dreijährige. Das allerdings müssen wir ihr glauben.
- Wie hat es sich angefühlt, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
Die Ungeborene spürt den psychischen Druck von Außen, vom Vater. Keine Aussage zu den Schlägen, die die Mutter aushalten musste. - Wer oder was veranlasste es, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
Die Mutter. - Hat die Geburt unter Zwang oder die unterbliebene Abtreibung Nachwirkungen im Jenseits oder im nächsten Leben?Keine Aussage zu Nachwirkungen der unterbliebenen Abtreibung. Sie erinnert sich nur an den Stress, der daher rührte, vom Vater nicht gewollt zu sein.
Literatur:
Hallett, Elisabeth (2002) Stories of the Unborne Soul/ The Mystery and Delight of Pre-Birth Communication, Writers Club Press, Lincoln, New York, ISBN: 0-595-22361-3, S. 179-180
Hassler, Dieter (2011) Band 1, Fall 242, S. 400
6. 28-jährige Hausfrau hasste alle Frauen als Folge eines Abtreibungsversuchs ihrer Mutter
Die Reinkarnationstherapeutin Lucas berichtet (Lucas 1993):
Inge war 28 Jahre alt, verheiratet und Hausfrau. Anfangs wollte sie nichts von ihren früheren Leben wissen, selbst wenn sie dadurch von einer Vielzahl von Symptomen befreit worden wäre, die sie seit mehreren Jahren plagten.
Ihre Symptome waren weitreichend und in gewisser Weise ungewöhnlich. Neben Depressionen litt sie unter Angstzuständen, die so stark waren, dass sie das Haus nicht alleine verlassen konnte. Sie hatte Angst vor Menschen und hasste insbesondere alle Frauen. Sie hatte das Gefühl, schwangere Frauen schlagen zu müssen, weil „jede schwangere Frau eine Mörderin ist“. Sie konnte nicht in den Spiegel schauen und war seit Jahren nicht mehr in einem Kosmetiksalon gewesen. Wenn sie an Menschen vorbeikam, die sie nicht mochte, hielt sie den Atem an, damit sie die Luft nicht mit ihnen teilen musste. Alle Symptome waren mit religiösen Vorstellungen vermischt; sie sprach von der Erbsünde, von der Angst, entdeckt zu werden, und deutete an, dass es „etwas gab, das gesagt werden musste“.
In der Rückführung ins Embryonalstadium stießen wir auf die Ursache für die Aggression, die sie gegenüber schwangeren Frauen empfand und die sie dazu brachte, alle Mütter als Mörderinnen zu betrachten.
Ihre Mutter hatte im dritten Schwangerschaftsmonat versucht, sie abtreiben zu lassen.
Diese gewaltige Bedrohung des Lebens war das Trauma, nach dem wir gesucht hatten, dasjenige, das dem Symptom seinen emotionalen Reiz verlieh. Inge erlebte diesen Abtreibungsversuch mit all dem Schmerz, der Angst und dem Gefühl des Hasses. Als sie den Grund für ihre Haltung gegenüber schwangeren Frauen erkannte, verschwanden ihr Hass und ihre Aggression.
Mein Kommentar
Leider wird zum Abtreibungsversuch nichts genaueres gesagt. Blieb es bei der Absicht oder wurde bereits Hand angelegt? Bestätigende Angaben von Seiten der Mutter fehlen.
Wenn man den leider nicht verifizierten Aussagen Glauben schenken will, löste der Abtreibungsversuch bei dem Kind im Mutterleib Schmerz, Angst und ein Gefühl des Hasses aus und verursachte heftige Nachwirkungen im Erwachsenenleben.
- Wie hat es sich angefühlt, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
Es löste Schmerz, Angst und ein Hassgefühl gegenüber Frauen aus. - Wer oder was veranlasste es, unter Zwang geboren oder nicht abgetrieben zu werden?
Die Mutter. - Hat die Geburt unter Zwang oder die unterbliebene Abtreibung Nachwirkungen im Jenseits oder im nächsten Leben?Heftige Nachwirkung: Hass auf alle Frauen. Das Gefühl, schwangere Frauen schlagen zu müssen, weil „jede schwangere Frau eine Mörderin ist“.
Literatur:
Lucas, Winafred Blake (1993) Regression Therapy / A Handbook for Professionals / Vol. 1: Past Life Therapy, Deep Forest Press, Crest Park, California, ISBN: 1-882530-01-2, S. 460-468
Anschließend kommen wir zum Ergebnis für unterbliebene Abtreibungen