Jenseitige als Spielkameraden - Neue Forschungsfelder

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Jenseitige als Spielkameraden

unsichtbare Spielkameraden
Können unsichtbare Spielkameraden kleiner Kinder exkarnierte Wesen sein?

Unsichtbare Spielkameraden kleiner Kinder werden gewöhnlich als Phantasieprodukte aufgefasst. In der Mehrzahl der Fälle wird das vermutlich die richtige Deutung sein; aber eben nicht in jedem Fall:

Die vorstehende Seite über Erscheinungen, die von Kindern gesehen werden, hat gezeigt, dass kleine Kinder natürlicherweise (noch) mediale Fähigkeiten haben können, die es ihnen ermöglichen, mit jenseitigen Wesen (z. B. Verstorbenen) zu kommunizieren.

Hier werden nun Fallbeispiele aus der einschlägigen Literatur zusammengetragen, die den Gedanken nahe legen, dass kleine Kinder sogar Verstorbene als ihre Spielkameraden annehmen können.
7.

1. Fall: Der Sensitive Alex Tanous sagt in seinem Buch (Tanous 1976):
 
Ich glaube, dass ich die Fähigkeit, mit Geistern zu kommunizieren, schon seit meiner Kindheit besitze, als ich geistige Spielkameraden hatte. Es steht für mich außer Frage, dass diese Spielkameraden verstorbene Verwandte waren. Meine Familie war in der Lage, sie zu identifizieren.
 
Als ich älter wurde, verlor ich jedoch die Fähigkeit, meine geistigen Spielkameraden zu sehen. So muss es vielen Kindern ergehen. Ich glaube, dass Kinder die Fähigkeit haben, die Grenzen von Zeit und Raum zu durchbrechen und mit Menschen aus der Vergangenheit oder der Zukunft in Kontakt zu treten - höchstwahrscheinlich mit anderen Kindern, da Kinder dazu neigen, sich zueinander hingezogen zu fühlen. Aber diese Fähigkeit verschwindet nach wiederholten Herausforderungen durch die elterliche Sicht dessen, was als real betrachtet werden kann.
 
Mein Kommentar
 
Die Kernaussage: Als Erwachsener erinnert sich Tanous an seine imaginären Spielkameraden in Kindertagen und bestätigt deren Wesen als die Geister von Verstorbenen. Ähnliche Aussagen finden sich bei Betty (Betty 2025) und Holey (Holey 2006).
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